Der Ernst des Lebens...Reizangel und Co
13.04.2010
...begann heute 2 Tage nach Eywa`s Ankunft. Da ich mit Eywa nicht die selben Fehler wie in der Ausbildung vom Csillag machen möchte sondern andere, machte Eywa zum ersten mal bei mir Bekanntschaft mit der Reizangel. Da man mit einem jungen Hund möglichst mit den "unangenehmen" Beutetieren beginnen sollte hing passend an der Reizangel eine Fuchslunte.
Früh übt sich, was mal ein Raubsaurier werden will...
Juhu, Beute gemacht...
20.04.2010 "so ein Lump"
Es gab heute für klein Eywa einen Marder. Der erste Marder in ihrem Leben. Die anfängliche Zurückhaltung wich schnell als die Fähe plötzlich zu leben begann. Mit Begeisterung stürzte sich Eywa auf den Marder und haute ihn sich, so gut es ging, um die Behänge.
Es ist gar nicht so einfach bei so einem Gewusel noch brauchbare Fotos zu machen
21.04.2010 "Bringfreude"
Ein wenig mühsam noch, die Hundebeine sind halt doch noch zu kurz aber sie gibt sich alle Mühe den Marder bei mir anzulanden
24.04.2010 "Pack die Badehose ein..."
Heute der erste wirklich warme Tag im Jahr 2010. Zeit, wie ich fand, um Eywa in langsamen Schritten an`s 3. Element, besser bekannt als Wasser, heran zu führen. Mit Hilfe der Reizangel zogen wir los, an einen seichten und flachen Einstieg in den "Jägersee" Fotos sind leider Mangelware. Mir fehlte da ein zweiter Mensch oder ein paar Hände...
Für Eywa`s Erstkontakt mit Wasser bin ich zufrieden. Sie tapste ein paar mal bis über den Rücken in`s unbekannte Nass um sich hre Fasanenschwinge zurück zu erobern. Der Anfang ist gemacht, gut Ding will Weile haben, sie ist ja noch ein Baby.
26.04.2010 "Der Hase"
Diese Übungseinheit gehörte der Vorstehanlagen und dem Kennenlernen einer neuen Wildart. Es gab einen Hasenbalg an der Reizangel. Gar nicht schüchtern griff Eywa beherzt zu und stand nach ein paar wenigen Versuchen den Hasen auch brav vor.
Eywa bekommt zum Vorstehen die nächsten Tage eine Federwildschwinge an die Reizangel. Das Vorstehen an der Reizangel halte ich sehr dossiert denn viele Hunde durchschauen den "Betrug" sehr schnell.
28.04.2010 "Pack die Badehose wieder ein"
Nachdem ich heute Morgen im Revier war, es schon ziemlich warm und menschenleer war habe ich ganz spontan Eywa´s begonnene Wasserfreude zu forcieren. Es dauerte gar nicht lange, da verlor sie zum Ersten mal den Boden unter den Füßen. Siehe da, schwimmen ist gar nicht schwer und wenn man dann noch was packen darf machts noch viel mehr Spaß.
03.05.2010 "Ruhe muss sein"
Nicht immer ist Action angesagt, auch Geduld und Ruhe will gelernt sein. Fräulein Ungeduld lernt gerade das ein haltendes Auto noch lange nicht "Freiheit und Hurra" für eine kleine Vizsla Dame bedeutet.
Es hat durchaus seine Richtigkeit hat wenn das rollende Wohnzimmer anhält, Fraule die Kofferraumklappe öffnet und dann ohne eines zweiten Blickes in Richtung kleiner Hund und vor allem, ohne besagten kleinen Hund mit zu nehmen mit einer Sähschale voll Mineraldünger auf einem Wildacker verschwindet. Hey die Witzka, kann das Vizslaweib da granatenmäßig sauer werden. Hilft ihr das was? N-E-I-N, das hilft ihr gar nix. Wer tobt bleibt drin, wer länger tobt bleibt länger drin und macht die Erfahrung das Fraule erst Recht verschwindet und erst dann wieder kommt wenn kleiner Hund die Klappe hält.
Da Eywa schnell begreift, so sie denn will, dauerte es nicht lange und das Wutgebrüll beim Zurückgelassen werden wurde weniger und hörte dann ganz auf. Für dieses mal, zumindest
Da Eywa grad eine blöde Verletzung im Mäulchen hat und jetzt nicht grad mit Wild hantieren sollte verlegen wir zwangsweise das Übungsgeschehen die nächsten 3-4 Tage auf "Stubendressur". "Sitz" und sitzen bleiben auch wenns Fraule ein paar Schritte weg geht klappt schon ganz gut. Am "Platz" arbeiten wir, ordentliches an der Leine gehen wird auch ausgebaut. Nicht aus der Autobox stürmen wenn die Tür aufgeht klappt auch gut.
Samstag Morgen um halb 7 wurde dann gleich mal ungeplanter Weise Eywa`s Reaktion auf einen Kugelschuß trainiert. Als Eywa im Garten zum pieseln war, krachte es nicht weit weg von uns. Wir wohnen am Ortsrand und nicht weit von uns weg steht eine Leiter. Da hatte dann wohl jemand Wmh. Eywa hat noch nicht mal geschaut. Sie blieb eifrig dabei Löwenzahnblüten zu vernichten.
Darauf hin nahm ich die Flinte mit ins Revier und bat Andrè in einiger Entfernung zu schießen. Reaktion gleich null. Beim zweiten Schuß waren wir etwas näher. Reaktion siehe Schuß 1. Schuß 3 dann in 50 Metern Entfernung. Reaktion siehe Schuß 1 und 2. So beendeten wir das dann auch. Beim nächsten mal kommen wir noch ein Stückchen näher.
04.05.2010 "Kleiner Hund und große Sauen"
Unser heutiges Ausflugsziel war ein kleines Wildgehege. Dort gibt es Hühner, Kaninchen, Rehe, Rotwild und ein Gatter mit Sauen. Die Schwarzkittel dort sind an lärmende, bellende, knurrende, kreischende Besucher zwei und vierbeiniger Art gewohnt, bleiben äußerst gelassen und falls sie sich mal erheben und an den Zaun kommen sollten bleiben sie nur so lange zum abzuklären ob man was fressbares dabei hat oder nicht.
Gerade richtig wie ich fand um der jungen Vizsladame ihren ersten Sauenanblick zu ermöglichen. Zuerst bekam sie Witterung. War kein Hexenwerk, sogar ich hab die Sauen gerochen...
Der Geruch schien ihr zunächst suspekt und vorsichtshalber blieb Eywa erst mal stehen. Beziehungsweise die hintere Hälfte des Hundes dachte sich das es wohl besser wäre nicht zu neugierig zu sein. Die vordere Hälfte zog es wie magisch zu dem Geruch. Dann der erste Sichtkontakt von Eywa zu einer dösenden Sau. Jo, ich hab nen Ridgeback und wußte das gar nicht
Vorsichtiges Abwarten vom kleinen Hund. Dann, oh Schock-Schwere-Not, das "Ding" bewegt sich. "Rüüüückzuuuugggg", blies die hintere Hundehälfte. "Aaaaataaaackeeeeeeee", die vordere. Es wurde ein unentschieden und wir zogen weiter um das Gatter herum. Rehe wurden zur Kentnis genommen, Rotwild lies sich keines sehen. Dafür, etwas weiter hinten im Gatter noch ein paar Sauen. Eine Bache mit schon entstreiften Frischlingen. Dieses mal gab es trotz des lebhaften Gewusels im Gatter keine Tendenz zu einem Rückzug. Die Sauen wurden bös verbellt, mit kurzen "Scheinangriffen" vom Hund nach vorne. Bellen kann klein Eywa also bestens. Der kleine Hund fand das Spiel sehr lustig und die Sauen schauten noch nicht mal her.
In zwei Wochen werden wir noch mal Sauen guggen fahren, mal sehen was Eywa dann von den Schwarzkitteln hält und wie sie reagiert.
03.06.2010 "Figurativ"
So langsam bemerkt klein Eywa das sie ein Vorstehhund ist. Draußen zeigt sie schon mal gaaaaanz kurz an wenn sie was in der Nase hat. Beim Training mit der Reizangel bekommt die Vorsteherei ein brauchbares Gesicht.
Bei den Sauen waren wir immer noch nicht. Dauernd kommt was anderes dazwischen
08.06.2010 "vom Seepferdchen zum Rettungsschwimmer"
Langsam kommt Schwung in die Wasserarbeit. Eywa geht nun gerne und fleißig schwimmen, braucht allerdings noch einen Auslöser um sich in`s Nass zu begeben. Einfach so geht sie nicht schwimmen, doch ein spezieller Wasserdummy mit Gänseschwinge ist vorläufig Anreiz genug.
12.06.2010 "Vorstehen-Nachziehen-Durchstehen"
An der Reizangel ist Eywa jetzt soweit das sie die Fuchslunte sauber vorsteht, nachzieht sobald sich die Lunte wieder bewegt, wieder vorsteht wenn die Lunte sich nicht mehr rührt und zupackt sobald sie das Kommando "Packs" erhält. Schon bald wird Eywa lebendiges Wild um Vorstehen bekommen.
17.06.2010 "Vorstehen-Nachziehen-Durchstehen"
Eywa wird nun langsam und Schritt für Schritt an echtes Wild heran geführt. Bis die kleine Maus freies Wild sicher vorsteht, nachzieht und durchsteht liegt noch viel Arbeit vor uns doch wir sind auf einem guten Weg dort hin.
20.06.2010 "Etwas größerer Hund und große Sauen"
Noch einmal besuchten wir die wilden Schweine. Ich war gespannt ob und wenn ja wie sich Eywa`s Verhalten beim Anblick von Sauen verändert hat. Erst war sie zwar sehr vorsichtig aber keineswegs ängstlich, dann fing sie an die ein oder andere Sau zu verbellen. Prinzipiell das Gleiche wie beim ersten Besuch. Ihr Bellen hat sich verändert. War im Mai ihr Gekläffe noch eher von spielerischer Natur so hörte sie sich jetzt richtig böse und schon fast erwachsen an.
Als ein vorwitzger Frischlingskeiler seinen Rüssel durch den Zaun streckte, sorgte Eywa dafür das er dies schleunigst rückgängig machte in dem sie ihn in die Nase zwickte.
25.06.2010 "Der Fuchs"
bisher konnte Eywa sich immer nur mit einer Fuchslunte befassen. Heute dann die Gelegenheit für Eywa sich mal mit einem ganzen Fuchs zu beschäftigen und nicht nur mit einem kleinen Teil. Für den Erstkontakt von Eywa und Fuchs war das Ergebniss durchaus brauchbar.
27.06.2010 "Kleiner Hund trifft große Sau"
Die Gelegenheit zu erfahren wie sich Eywa Nachts an einer frisch geschoßenen Sau verhält ergab sich von Freitag auf Samstag. Andrè hat einen Überläuferkeiler erlegt und ich kam ins Revier um bei der Bergung zu helfen. Eywa näherte sich dem Anschuß sehr vorsichtig mit gestellter Bürste. Sie bewindete die Sau ausgiebig. Als die Sau mit meiner Hilfe wieder zum Leben erwachte, verbellte Eywadiese und fuhr ihr gezielt von hinten in die Keulen. Kluger Hund, sie scheint instinktiv zu wissen welches Ende der Sau als gefährlich einzustufen ist und gemieden werden sollte.
09.07.2010 "Fuchs , du hast die Gans gestohlen..."
Gestern Abend saß ich bei Freunden im Revier an einer Wiese, vor kurzem wurde diese gemäht und ist für Füchse sehr einladend. Immer wieder wurden dort auch tagsüber Jungfüchse gesehen.
Es ist erstaunlich was man im Revier alles hören kann wenn man keine Autobahnen, keine Bundesstraße und keine Hauptstrecke der DB als ständigen Begleiter hat. Bei uns im Revier hört man so gut wie nie eine Maus rascheln, Wild an sich hört man erst sehr, sehr spät anwechseln (falls man es überhaupt hört). Daher ist es nicht sehr verwunderlich das mich jedes noch so leichte Geräusch hat aufmerksam werden lassen.
Um kurz nach 22.00 war es dann soweit. Dieses Rascheln unterschied sich doch deutlich von den bis dahin zu vernehmenden Geräuschen. Hin und her und her und hin. Doch wieder nur eine Maus? Eine große Maus vieleicht? Oder ein Igel? Plötzlich war er da der Jungfuchs, ca 15 Meter rechts von mir mäuselte er. Die Schrote ließen den Fuchs im Knall verenden. Noch eine ganze Weile blieb ich sitzen doch bald war es einfach zu finster um noch richtig ansprechen zu können. Auch wenn dieser Jungfuchs jetzt augenscheinlich schon solo auf Nahrungssuche ging, erwachsene Füchse werde ich erst ab Ende Juli bejagen. Bis dahin sind die Jungfüchse definitiv selbstständig für ihr Überleben verantwortlich.
Was lag näher als die Gelegenheit zu nutzen um den Junghund etwas suchen und auch finden zu lassen? Also blieb der Jungfuchs liegen und ich holte Eywa. So spazierten wir denn über die Wiese. Der Wind drehte ständig und so kam es das Eywa den Fuchs nicht witterte sondern entdeckte als sie quasi schon fast drauf stand.
Erst mal ein eloganter Satz nach hinten. Vorsichtiges Bewinden, fragender Blick "und jetzt?" Nach ein wenig "Tam-Tam für kleine Hunde" schleppte Eywa den Fuchs zum Auto. Über den Griffpunkt müssen wir noch verhandeln, so wird das nix wenn der Fuchs mal größer und schwerer wird. Ansonsten in ich zufriede.
Mein alter Bub Csillag durfte den Fuchs dann auch noch "verloren suchen". Sichtlich zufrieden brachte er den Jungfuchs und hätte gerne noch länger und ausführlicher nach "diesem oder jenem" gesucht...
18.07.2010
Die Tage haben wir ein Karnikel durch die Landschaft gezogen. Nix kompliziertes, nur gerade aus.
Eywa sollte die Schleppe dann an der Feldleine arbeiten.
Wenn ich mich zurück erinnere mit welchem Tempo Csillag Schleppen zu arbeiten gedachte, stellte ich mich mal vorsichtshalber auf eine Reise ala Bodenlenkrakete ein.
Kleine Eywa war zwar flott unterwegs, aber weit entfernt von einem außer Kontrolle geratenen Torpedo. Gemeinsam transportierten wir die Beute dann zurück zum Start.
Eywa hatte Spaß, Martina hatte Spaß, so gefällt mir das.
Danach gabs ein erfrischendes Bad im Kocher. Auch die Zweibeiner tummelten sich in der Strömung. Eywa scheut sich nicht steile Ufer zu bewältigen. Gehts ihr zu langsam so springt sie einfach. Das find ich nu nicht so prickelnd, die Verletzungsgefahr durch unsichtbare Hindernisse ist nicht ganz ohne.
Nachtrag zum 27.06.2010
Nachdem Auslösen der Kiefer muss ich die Altersschätzung der Sau die Andrè erlegte nach oben anpassen. Wir gingen von einem Überläuferkeiler aus, der Zahnstatus zeigte jedoch eindeutig einen Keiler, geschätzt auf 3-4 Jahre.
25.07.2010 "Das 1x1 des Apportierens"
Von Anfang an habe ich Eywa`s Neigung alles durch die Gegend zu schleppen unterstützt, Sachen zu tragen macht ihr Spaß und das ist sehr hilfreich.
All das "apportieren" in Welpenzeiten wurde rein spielerisch unterstützt. Sie kennt unterschiedliche Materialien wie Metall, hartes Plastik, weiches Plastik, Dinge mit "Unwucht", Dinge mit Fell, Holz, Stinkedinge wie Marder, Fuchs, Krähen, Dummy`s und kalte Apportel.
Mit dem Zahnwechsel ist sie jetzt fertig und ganz vorsichtig beginnen wir nun etwas Systhem in das Apportieren zu bringen.
Erster Schritt war "alles in den Fang nehmen was Mama mir vor die Nase hält". Mittlerweile sperrt sie den Fang weit auf wenn sich der Dummy ihr nähert.
Hierzu (wie bei anderen Sachen auch) arbeite ich mit dem Clicker. Da Eywa unglaublich verfressen ist und für Hundewurst auch einen Mord begeht klappt das hervorragend (Bis jetzt. Mal sehen was dem Teufelsweib so alles einfällt im Lauf der Zeit )
Wir üben 2-3 mal am Tag, nie länger als 5 Minuten und ich höre IMMER auf wenn sie so richtig heiß ist. Da kanns dann schon mal passieren das die kleine Kröte sich ungefragter Weise den Dummy von der Hundebox holt und sich vor mich hin setzt.
Sie nimmt den Dummy fast immer mittig, hält ihn ruhig ohne zu knautschen, läßt es zu das ich den Dummy, Eywa`s Kopf, ihre Ohren, ihr Kinn berühre ohne das sie ausspuckt und wenn es doch mal passiert halte ich ihr ohne Kommentar den Dummy wieder hin, sie nimmt ihn erneut und wir probieren das "halt fest" noch mal. Mein Plan ist auf diese Weise immer mehr unterschiedliche Apportel einzubauen und erst wenn sie alles aus der Hand nimmt ohne drüber nach zu denken was das ist kommt der nächste Schritt.
LG Martina
Was bisher geschah
11.04.2010 "Die Ankunft"
Nachdem die Heimfahrt ziemlich chaotisch verlief da wir mit Schaden am Auto liegen geblieben sind und Huckepack mit dem ADAC heim gefahren wurden sind wir alle noch etwas gestresst und angespannt.
Viel gibt es nicht zu berichten. Csillag findet Eywa ganz toll wenn sie im Garten sind. Auf der kurzen Guten Morgen Runde heute hat er sie erst mal flach gelegt, in der Wohnung könnte er bis jetzt noch sehr gerne auf sie verzichten. Sobald mein Auto wieder läuft beginnt Eywa`s Ausbildung in kleinen Schritten. Kleinigkeiten lernt sie aber jetzt schon. Sie lernt im Kennel zu schlafen, lernt Csillag nicht zu nerven und bekommt erklärt das alles was auf dem Wohnzimmertisch steht auch für Prinzesinnen streng tabu ist.
Erstes Kennenlernen nach einer kurzen Nacht.
18.04.2010
Eywa wächst rasend schnell. Die einen oder andere Erziehungsstunde durch Csillag hat sie hinter sich. Die letzte endete mit einer Klammer in der Backe. Ja was muss die kleine Hexe auch Csillag`s Kronjuwelen als Kaubälle verwenden...?
Den Maulkorb habe ich bis auf wenige Ausnahmen wieder abgebaut. Eywa wird in der Wohnung zusehends distanz-und respektloser. Ich könnte mir gut vorstellen das Csillag ihr in Kürze diesbezüglich mal wieder seine Einstellung verkünden wird...
26.04.2010 "Schule muss sein"
Derzeit arbeiten wir an ein paar Grundkommandos wie "Sitz, Platz" und an der Leinenführigkeit. Auch das minütliche Alleinebleiben ohne Althund wird ausgebaut. Ganz wichtig ist es den Welpen jetzt nicht zu überfordern und somit Frust auf allen Seiten aufkommen zu lassen. Daher sind unsere Übungseinheiten immer nur ganz kurz. Genügend Pausen zum Toben, Spielen, Schlafen, Ruhen müssen einfach sein.
03.05.2010 "Alltag"
Eywa ist nun fast stubenrein. Nachts schläft sie beinahe immer durch. Wenn die Maus mal aufwacht dann nicht weil sie mal raus muss sondern weil Fräulein dann ausgeschlafen hat und eigentlich eine Runde "Wilde Watz" spielen möchte. Ja nee, spielen ist schon okay, nur nicht unbedingt morgens um 4.
Es dauert noch ein Weilchen bis Eywa von Csillag voll akzeptiert wird. Noch muss sie ihre Akzeptanz suchen doch sie wird sie finden.
11.05.2010
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Immer mal wieder bekommt Eywa eine Lektion von Csillag. Das braucht sie auch denn sie kann richtig frech und unverschämt werden. Da Csillag als Grobmotoriker bekannt ist, trägt er sicherheitshalber in der Wohnung wenn ich nicht unmittelbar anwesend bin einen Maulkorb. Wenn Eywa etwas größer und robuster ist dann gehts auch ohne Korb.
Derzeit üben wir in der Wohnung das Kommando "Platz". Sie tut sich schwer damit, sieht dieses Platz als überflüssiges Kommando und kaspert dann schnell. Als sie gestern dann beherzt nach meiner Hand langte, nur weil sie die Belohnung ihrer Meinung nach nicht schnell genug bekam war Schluß mit lustig. Klein Eywa musste in die Box und wurde ignoriert. Nach einer kurzen Bedenkzeit flutschte das "Platz" dann wieder. Eywa ist wahrlich ein (noch) kleiner Satansbraten. Wenn die mal in die Flegelphase kommt wirds lustig im Hause Schneider...
20.05.2010 "Stadthund"
Da wir sehr ländlich leben unternahmen wir gestern einen Ausflug in die "große Stadt". Bestückt mit Leckerli zogen wir los. Huch was war das aufregend. Über eine Brücke gingen wir, darunter die 4 spurige B14, vorbei an Tauben die man vorstehen kann, vorbei an vielen vielen kleinen und großen Menschen die man freundlich begrüßen könnte wenn man denn dürfte, dann vor einem Geschäft auf`s Rudelmitglied warten, wieder zurück über die Brücke, vorbei an einem Springbrunnen (na das Ding war zuerst vieleicht unheimlich) wieder ins Auto und nach Hause. Eywa hat auf der Rückfahrt geschlafen wie ein Stein. War sehr aufregend für das kleine Hundekind.
03.06.2010
Eywa ist eine richtige kleine Rotzgöre. Nichts und niemand ist vor ihr sicher, irgend etwas zu arbeiten, sei es im Büro-im Haushalt oder sonstiges wenn der kleine Feger grad wach und ausgeschlafen ist, ist eine Herausforderung. Derzeit üben wir verstärkt das "auf dem Platz bleiben". Der Erfolg ist noch als sehr mäßig einzustufen denn "Hundeplatz" fällt ihr sehr, sehr schwer.
Nachts schläft sie schön brav in ihrem Korb und versucht eigentlich nur gegen Morgen ins Bett zu krabbeln. So schwers mir fällt, ich bleib "hart" und Eywa draußen. Gib der Teufelin den kleinen Finger und sie verschlingt die restliche Martina gleich mit dazu. Dafür kuscheln wir auf dem Sofa im WZ lang und ausführlich.
Beim Autofahren gibt es nur noch Gemecker wenn sie ganz lange in der Blechdose sitzen muss. Ansonsten wird während der Fahrt geschlafen.
Csillag ist und bleibt ein Brummkopf. Draußen darf Eywa alles mit ihm tun. An den Ohren ziehen, in die Leftzen kneifen, zwischen seinen Füßen rum stolpern. Im Haus findet er sie nach wie vor eher überflüßig und wird seinen Korb wohl noch eine ganze Weile tragen müssen.
Juni 2010
Wir haben Freunde in Niederbayern besucht. In dem Rudel leben 4 Hunde. 3 Vizsla und ein Griffonjunghund. Lottchen ist 5 Wochen älter als Eywa. Die beiden hatten mächtig Spaß während die 3 Großen NOCH einen stürmischen Welpen nun wirklich nicht für nötig hielten.
03.07.2010
Aus dem kleinen Welpen ist ein Junghund geworden. Der Zahnwechwel ist fast abgeschlossen, ein paar Backenzähne müssen noch gewechselt werden und die zwei oberen Canini sind noch Milchzähnchen.
Sie ist nun endlich zu 99% stubenrein und schläft Nachts zusammen mit Csillag im Wohnzimmer. Wenn ich in`s Bett gehe liegen die beiden so weit auseinander wie es die Gegebengeiten zu lassen. Komm ich Morgens ins Wohnzimmer liegen sie Hintern an Hintern auf dem Sofa
Csillag trägt keinen Maulkorb mehr, hin und wieder muss mein Bub mal eine Ansage machen die durchaus auch mal mit einem Loch im Pelz endet aber im Großen und Ganzen hat er kapituliert und akzeptiert Eywa als weiteres Rudelmitglied. Lange genug hat es gedauert bis wir so weit sind wie wir sind. Freunde für`s Leben, ein Herz und eine Seele werden die beiden aber nicht werden. Dafür ist Csillag viel zu sehr "Einfrauhund".
Derzeit arbeiten wir am "Platz+Bleib" wobei ich kein verbales Kommando zum Bleiben gebe, alleine schon das Kommando "Platz" heißt: "Liegen bleiben bis ich abgeholt werde". Das trainieren wir derzeit noch in reizärmster Umgebung im Haus denn es fällt ihr verdammt schwer liegen zu bleiben während ich mich im Raum bewege.
Auch das "apportieren" wird so langsam in Angriff genommen. Noch so ein Punkt der spannend werden dürfte....denn im Gegensatz zu meinem Rüden ist sie der Meinung die Beute muss so schnell und so entfernt wie möglich in Sicherheit gebracht werden. Das kann ja heiter werden...
Eywa ist so ganz anders als Csillag und verlangt eine andere Art der Ausbildung. Wege die bei Csillag hervoragend funktionierten klappen bei Eywa gar nicht. Sie verlangt nach wesentlich mehr Konsequenz als mein Bube und verfügt über einen ausgeprägten Willen.
18.07.2010
Eywa hat einen neuen Kumpel. Fedor heißt er und ist ein 8 Wochen alter österreichischer Dachsbrackenbub. Oh mein Gott, die beiden werden ein Dream Team. Wehe wenn sie los gelassen...
Jedenfalls können wir nun verstärkt das Abrufen unter Ablenkung trainieren was erwartungsgemäß mal ganz gut, mal weniger gut funktioniert
Noch ist Fedor ein klein wenig zu zart für Eywa. Sie beginnt sehr vorsichtig zu spielen, wird dann aber schnell zu stürmisch und der kleine Brackenmann bekommt es mit der Angst zu tun. In 2-3 Wochen schaut die Sache anders aus dann ist Fedor stabiler auf den Läufen.
25.07.2010 "Dann lebten sie glücklich bis an`s Ende ihrer Tage"
An dieser Stelle werde ich nun das Kapitel "Stubendressur und Co" schließen. Eywa ist nun fast 1/2 Jahr alt, meine Güte wo bleibt blos die Zeit? Mein alter Almöhi Csillag hat sie nun endgültig akzeptiert. Hin und wieder muss er zwar erklären wer hier der ranghöhere ist aber prinzpiell darf sie tun was sie will. Große Ausnahme: Csillag teilt sein Futter auf keinen Fall. Das muss und wird Eywa noch lernen.
"Drum geht`s nun weiter blitze schnelle,
nicht hier, doch ganz bestimmt an andrer Stelle.
Viel lernen muss ein junger Hund,
damit die Jagd nicht wird zum Schund.
Ich lad euch ein noch zu verweilen,
Freud, Sorg und Pech mit uns zu teilen,
bis aus dem kleinen Hundekind,
ein firmer Jagdhund ward geschwind."
ENDE
Fährtenarbeit: Von der Futterschleppe bis zum Fährtenschuh
15.04.2010
Heute begannen wir damit klein Eywa nahe zu bringen zu was so eine Nase im Gesicht gut sein kann. Es wurden kurze Futterschleppen mit Pansen gezogen an deren Enden jeweils ein Stückchen Pansen lag das sie dann fressen durfte. Für`s erste mal wars gar nicht sooo übel. Mal sehen wie die nächsten Schleppen werden.
16. und 17.04.2010
Eywa hat schnell verstanden was man mit der Nase im Gesicht erreichen kann. Energisch tappert sie nach dem Erkunden des "Anschusses" los. Verliert sie die Fährte kreist sie entsprechend bis sie den verlockenden Duft wieder findet und inhaliert den gefundenen Pansen. Bald kommt Schritt 2 in der Schweißausbildung und die Standzeiten der immer noch kurzen Schleppen werden auf 1 Stunde angehoben.
"Anschuß"
"Los geht`s"
"Gleich am Ziel"
24.04.2010
So leicht geht es dann wohl doch nicht. Von keiner Stehzeit auf 1 Stunde Stehzeit ist für das Welpchen ein ganz schöner Berg. Macht nichts, wir haben Zeit und sie ist ja noch soooooo klein.
05.05.2010 "Von der Futterschleppe zum Fährtenschuh"
Heute gab es für Eywa die erste Fährte mit dem Fährtenschuh. Länge ca 10 Meter, Stehzeit 30 Minuten. Auf der Fährte gab es für Eywa 5 Futterdosen zu finden. Auf jeder Futterdose lag ein Stückchen von dem Reh mit dessen Schalen die Fährte getreten wurde. Am Ende dann einer der Läufe des Reh`s.
Eywa war motiviert und konzentriert bei der Arbeit. Über die Stückchen vom Reh auf den Futterdosen freute sie sich m.E. fast noch mehr als über das Futter in den Dosen.
11.05.2010
Die Fährten werden "anspruchsvoller". Hauptsächlich werden die Fährten jetzt nur noch mit dem Fährtenschuh getreten. Es wird nichts mehr geschleppt, in den Futterdöschen ist nicht nur Futter sondern auch ein Brocken des zu suchenden Stücks. Die Standdauer liegt aktuell bei 2 Stunden, die Länge der Fährte zwischen 30 und 50 Metern.
Eywa hat heute recht ordentlich gearbeitet. Sie war etwas aufgedreht, das darf sie auch denn schließlich ist sie immer noch ein kleines Hundebaby.
18.05.2010 "Der Wechsel von der ersten in die zweite Klasse der Fährtenschule"
Zum ersten mal sollte Eywa heute eine Fährte mit mehrstündiger Stehzeit arbeiten. Getreten wurde die Fährte mit Rehschalen, es gab auf der Fährte als Verweißer Stücke vom Reh in Döschen zu finden, am Ende der Fährte lag ein Stück Decke zum zauseln und zerren. Schalen, die Stücke vom Lauf und die Decke stammten vom selben Reh. Die Standzeit betrug 4 Stunden, die Länge ca 60 Meter.
Die kleine Maus hatte keine größeren Probleme die Fährte zu arbeiten. Suboptimal war, das -just als wir die Fährte arbeiteten- ein kurzer "Sturm" aufkam der Regen und kleine Graupelkörner mit brachte. Das irritierte Eywa zwar aber nach ein paar Augenblicken hörte der "Sturm" wieder auf und sie arbeitete die Fährte doch sehr ordentlich.
20.05.2010
Eywa bekam ihre erste Übernachtarbeit in Form einer Schleppe. Der Test verlief zufriedenstellend. Vorerst bleibt es bei mir daheim aber bei 8 Stunden Standzeit und getretenen Fährten. Die Döschen müssen wir enger platzieren damit die Nase tief und die Konzentration vorhanden bleibt.
03.06.2010
Die ersten getretenen Übernachtfährten sind gemacht. Die Distanz ist noch sehr kurz, die Abstände der Döschen beträgt nur wenige Schritte. So werden wir jetzt mal weiter arbeiten, wenn Eywa die Konzentration dann besser halten kann wird der Schwierigkeitsgrad der Fährten erhöht und die Strecken werden länger.
17.06.2010
Heute arbeitete Eywa ihre die Standzeit betreffend längste Fährte. Getreten mit Rehschalen gestern gegen 19.00, gearbeitet heute gegen 11.00 Uhr. Zusätzlich zur Fährte mit dem Fährtenschuh wurde noch ein Stückchen der Decke geschleppt. Eywa arbeitete die rund 40 Meter lange Fährte sehr ordentlich mit ausschließlich tiefer Nase. Die ausgelegten Döschen wurden ganz kurz verwießen, im Großen und Ganzen wollte Eywa aber nur eines: SUCHEN.
Als nächster Schwierigkeitsgrad werden Bögen, dann Winkel und später Haken eingebaut. Parallel dazu werden die Fährten Stückchen für Stückchen länger. Immer hübsch langsam denn sie ist ja noch klein.
02.07.2010
Derzeit ist es unerträglich heiß und ausbildungsmäßig läuft nicht die Welt. Gestern gab es wieder eine Fährte, aufgrund der widrigen Witterungsbedingungen mit kürzerer Stehzeit (ca 10 Stunden). Es ist sooo heiß, da fällt es den "Alten" schon schwer sich zu konzentrieren, wie soll es da dem jungen Gemüse erst ergehen?.
Eywa arbeitete die Fährte sehr anständig, sehr langsam und bedächtig, mag sein das ein Sonderrichter Schweiß das Tempo als mangelnde Arbeitsfreude sehen würde, falls Eywa`s Suchtempo so ähnlich bleibt bin ich aber nicht traurig. Ich hab keine Lust bei einer Nachsuche Nachts im stockfinsteren Wald hinter meinem Hund her fliegen zu müssen....
Die Futterdöschen hat sie verwießen, wollte aber während der Arbeit vom Inhalt nichts wissen. Erst als der Bock gefunden war konnte man die Belohnungshappen verschlingen.
08.07.2010
Erste Schwarzwildfährte für`s Hundekind.
Länge ca 150 Meter, getreten Dienstag gegen 19.00 - gearbeitet Mittwoch gegen 10.00, geländebedingte Winkel und Schlenker, 6 Verweißerstellen.
Mittlerweile freut sich klein Eywa wie eine ganz Große wenn ich ihr Geschirr aus dem Auto nehme. Ab sofort trägt sie zur Schweißarbeit ein Niggeloh und nicht mehr ihr "Babygeschirr". Da sie noch weit davon entfernt ist bei der "Anschußkontrolle" schön brav liegen zu bleiben, sondern dazu neigt mich wie eine Dampfwalze aus dem Weg zu kegeln weils ihr nicht schnell genug geht und weil es in ihren Augen ja nicht sein kann das ich interessante Dinge tu während der arme, arme Hund nur zusehen darf, muss ich sie während der Anschußkontrolle mittels anbinden am Baum am all zu selbstständigen und voreiligen Arbeiten der Fährte hindern... Gehorsam sieht anders aus, aber sie ist ja noch klein...
Oh Wunder, der Schwartenfetzen am "Anschuß" wurde nicht vom Fuchs geklaut
Eywa tapperte tapfer los. Prinzipiell war ihre Arbeit sehr ordentlich. Sie schaffte schön mit tiefer Nase, verwieß 5 von 6 Verweißerstellen. Na ja, wie das halt mit gut 5 monatigen kleinen Gören so sein kann: "Uhhiii, ein Schmetterling, jipppy-ey-jeayyy ein Frosch, hoppla, Fuchslosung"
Meine geländebedingten und teilweise nicht gerade dem Ausbildungsstand entsprechenden Haken und Winkel hat sie gut gelöst. Der arme Hund macht was mit mit mir...
Den am Ende liegenden Teller der Sau wollte sie am Stück verschlingen, das kann je heiter werden. Ist schon interessant zu beobachten. In den Verweißerdöschen war jeweils neben diversem Material der zu suchenden Sau auch (noch) ein Stückchen Wurst zur Belohnung. Klein Eywa wollte von der Wurst aber nichts wissen. Bei der nächsten Fährte gibts dann halt kein Lecker mehr in den Döschen. Interessiert sie eh nicht Sie verwieß die Dosen und wollte sofort weiter suchen. Die Gier kommt erst am Ende der Fährte, da kann man sich dann auf die Leckereien stürzen.
Die Zeit beim Züchter
23.11.2009 "Es geht los"
Seit heute färbt die Hündin meines Züchters. Wird alles klappen? Nimmt sie auf? Wie viele es wohl werden? Hoffentlich ist eine Hündin für mich dabei. So viele bis jetzt noch unbeantwortete Fragen und noch so viel Zeit die ich mit warten verbringen muss
01.12.2009 "Die Hochzeitsvorbereitungen"
Die Stehtage beginnen im Lauf der Woche, die Spannung steigt. Bald werden sich "Appolonia von den Reithen SLX" und "Vadazsfai Vecer" erneut begegnen und 63 Tage später erblicken hoffentlich viele kleine, gesunde Vizslawürmchen das Licht der Welt.
08.12.2009 "Die Spannung steigt"
Das Lonietier macht es spannend. So langsam beginnen die Stehtage. Der Rüde spricht im Norrmalfall eine deutliche Sprache, ist erfahren und weiß was er wann zu tun oder zu lassen hat.
Vecer ist an Lonie zwar sehr interessiert, sagt aber ganz deutlich: "hat noch Zeit" Der Spruch "vertraue (d)einem Hund" bekommt wieder einmal eine ganz individuelle Note.
Nein, ich bin weder neugierig noch ungeduldig oder gar aufgeregt, hüstel.
10.12.2009 "Die Hochzeit"
Es dürfen Daumen gedrückt werden. Vecer hatte es mit einem mal eilig und auch Lonie sagte nicht nein. Anfang Januar, nach dem Ultraschall, weiß ich zumindest schon mal ob sie aufgenommen hat und tragend ist. Die Spannung steigt...
08.01.2010 "Beim Tierarzt"
"Appolonia von den Reithen SLX" ist tragend sagte der Ultraschall
Zu sehen waren ganz eindeutig 5 kleine Perlen, es könnten aber auch 8 werden.
Der errechnete Wurftermin wäre um den 10.02. herum. Wenn alles klappt hab ich bald 2 Hundekinder die im Februar Geburtstag feiern.
01.02.2010 "Bald ist es geschafft"
Noch ca. 10 Tage bis zum errechneten Wurftag. Mittlerweile hat das Hundekind welches noch seelig und zufrieden im Fruchtwasser dümpelt einen Namen bekommen. Eingetragen wird der Name "Daya von den Reithen SLX"
Ihr Rufname wird "Eywa" werden, Eywa ist der Name der Göttin aus dem Film "Avatar" und hat für mich eine ganz starke Bedeutung.
Natürlich ist das bis jetzt noch reine Theorie, denn die Welpen sind noch nicht geboren, noch weiß man ja nicht ob überhaupt eine Hündin für mich dabei ist. Der Züchter wird selbst eine Hündin zur Nachzucht behalten, somit wären schon minimum 2 Hündinnen nötig. Warten wir es ab. Die Zeit ging so schnell vorbei, den Rest schaffen "wir" auch noch.
Wenn sich Lonie ein wenig Zeit läßt hab ich vieleicht sogar das Glück bei der Geburt anwesend zu sein denn am 14.02 fahre ich zu Steffi in die schöne Lüneburger Heide.
10.02.2010 "Die Ankunft"
"Appolonia von den Reithen SLX" ist pünktlich wie ein Maurer.
Heute morgen um 04.48 kam "mein" Anruf. 1 Rüde und 5 Hündinnen erblickten das Licht der Welt "Daya von den Reithen SLX" genannt "Eywa" ist gelandet und wird vorraussichtlich um den 07.04.2010 vom schönen Niedersachsen ins auch nicht ganz hässliche Bayern ziehen um dort bei Csillag und uns für mächtig Aufregung zu sorgen. Wir freuen uns sehr, hoffen jetzt erst mal das Lonie den Rest der Geburt ebenso unkompliziert schafft wie den Anfang und das klein Eywa sowie der Rest der Bande gesund bleibt und schnell groß und stark wird.
Glücklich und zufrieden bei Mama an der "Milchbar"
04.02.2010 "Der dritte Lebenstag"
Kuscheln mit Mama
19.02.2010 "Mein Favoritenmädchen"
Eine Woche ist sie alt
24.02.2010 "Die zweite Lebenswoche ist zuende"
03.03.2010 "Die dritte Lebenswoche geht zu Ende"
Die Augen sind geöffnet, die Welpen können nun auch hören und -ganz wichtig- die Beißerchen sind durch gebrochen. Ein neuer Abschnitt im Leben der Welpen beginnt. Mit wackeligen Schritten bewegen sie sich vorwärts, möchten jetzt immer mehr feste Nahrung haben und erkunden mal mehr mal weniger mutig ihre neue kleine Welt und den Garten. Aus den einst hilflosen, blinden und tauben Streifenhörnchen werden rasend schnell richtig tabsige Hundekinder.
06.03.2010 "Der erste Ausflug"
gestern so...
und heute so...
endlich mal wieder Schnee. Es gab ja 2010 noch nicht genug davon
12.03.2010
"Das Ende der vierten Lebenswoche ist erreicht und es beginnt der "Ernst des Lebens"
früh übt sich was ein richtiger Jagdhund werden will. In den nächsten Wochen ist das Gehirn des Welpen extrem am wachsen und sich entwickeln. Je mehr Eindrücke die Welpen jetzt sammeln, desto einfacher haben sie es wenn sie vom "Kindergarten" in die "Grundschule" wechseln.
Im Laufe der nächsten Wochen werden die Welpen mit allerlei Wildarten bekannt gemacht. Raubwild wie Fuchs und Marder finden ebenso den Weg in den Welpenauslauf wie ein Stückchen Sauschwarte, ein Stückchen Rot-oder Damwilddecke, Federtiere wie Krähen, Elstern, Eichelhäher oder auh eine Enten-Gänse-oder Fasanenschwinge werden jetzt höchst wissbegierig untersucht. Auch Rehdecken finden die Zwerge mega spannend und toll-toll-toll, wie man deutlich sieht.
08.03.2010 "Ende der 5. Lebenswoche, es beginnt der ""cownt down""
In 3 Wochen fängt ein neuer Lebensabschnitt für 5 der 6 Racker an. Dann sind sie 8 Wochen alt und können theoretisch umziehen.
MEINS!!!!! großer starker Freund
20.03.2010 "Die Entscheidung ist gefallen"
Darf ich vorstellen? Daya von den Reithen, Rufname Eywa. Wenn sich ihr bis dato gezeigter Ckarakter nicht wesentlich verändert wird sie schon bald bei uns einziehen. Sie ist aufgeweckt ohne immer sofort vorne mit mischen zu müssen. Interessiert an allem was neu ist. Wir freuen uns sehr und blicken gespannt Eywas "Grundschulzeit", die mit ihrem Umzug von Niedersachsen nach Bayern beginnt, entgegen.
28.03.2010 "Mitten in der 7. Lebenswoche"
Eywa (Daya) wächst und gedeit. Bald hab ich sie im Arm
04.04.2010 "Das Finale"
Nur noch eine Woche dann ist es soweit und Eywa beginnt einen neuen Lebensabschnitt. In ihren ersten 8 Lebenswochen hat sie viel erlebt. Fuchs, Krähe, Reh und Hase sind ihr ebenso bekannt wie fremde Hunde und lärmende Kinder. Sie ist Auto gefahren, hat Wasser kennen gelernt und erste Vorstehübungen an naseweisen Spatzen gemacht.
Steffi hat als Züchter die Weichen gestellt und viel getan um die Zwerge auf ein Leben als tüchtiger Jagdhelfer vorzubereiten. Für den Rest bin ich selbst verantwortlich. In meiner Hand liegt es maßgeblich wohin die Reise gehen wird.
Doch das ist eine ganz neue Geschichte und verdient ein eigenes Buch.
ENDE



